![]() |
|
Brotkulturen in Europa |
||
Die verschiedenen Brotkulturen in Europa Die ersten öffentlichen Bäckereien entstanden in Griechenland. Vor dieser Zeit backten die Leute das Brot selbst bei sich zu Hause. Die große Vielfalt an Brot verdankten die Griechen der Verehrung der in Athen besonders beliebten Muttergöttin Demeter, zuständig für die Fruchtbarkeit des Getreides. Über 70 verschiedene Sorten hatten sie im Angebot, darunter Brot mit Milch, Olivenöl, Pfeffer, Käse, Kräutern, Oliven, usw. In Persien backte man Brot so groß wie ein Tischtuch. Die Gerichte wurden darauf gesetzt und man brach kleine Stückchen vom Brottisch ab um die Finger zu reinigen. Dieser Brauch bestand bis ins frühe Mittelalter in Frankreich. Am Ende des 18. Jahrhunderts beschloss die französiche Assemblée ein Gesetz, das den Bäckern vorschrieb nur eine Brotsorte zu backen, deren Teig zu ¾ aus Weizenmehl und zu ½ aus Roggenmehl bestand. Auch der Preis wurde festgelegt damit mehr Gleichheit geschaffen würde. Erst einige Jahre später erlaubte man das Brot völlig aus Weizenmehl zu backen. Die Baguette ist geboren... Eine andere, inzwischen allseits beliebte französische Spezialität ist das Croissant. Egal ob gekrümmt oder gerade, dieses Leckerbissen erregt immer die Phantasie.
Deutschland dagegen ist vor allem für sein Roggenbrot und Sauerteigbrot bekannt. Der Sauerteig verleiht diesem ziemlich dunklen Brot eine lange Frischhaltung und ein typisches, kraftiges Aroma. Sind Sie kein Fan des sauern Brotgeschmacks? Dann werden Sie sich bestimmt von den typischen Kaiserbrötchen verführen lassen. Diese Brötchen werden in Süddeutschland Semmeln genannt, während man in Bayern und Hamburg von Schrippen spricht.
|
||||||